Wurmkur beim Pferd – Wann, wie oft und was danach wirklich wichtig ist

Wurmkur beim Pferd

Warum Entwurmung beim Pferd unverzichtbar ist

Innere Parasiten gehören zu den häufigsten Gesundheitsrisiken beim Pferd. Strongyliden, Spulwürmer, Bandwürmer und Magendasseln können unbemerkt erheblichen Schaden anrichten – von Koliken über Schleimhautschäden bis hin zu ernsthaften Organschäden. Eine regelmäßige und durchdachte Entwurmungsstrategie ist daher kein optionales Extra, sondern Grundlage jeder verantwortungsvollen Pferdehaltung.

Wie oft sollte man ein Pferd entwurmen?

Die pauschale Empfehlung, Pferde viermal jährlich zu entwurmen, gilt heute als überholt. Moderne Tierärzte empfehlen eine selektive Entwurmung auf Basis von Kotproben:

  • Kotprobe 2x jährlich (Frühjahr und Herbst) zur Bestimmung der Eiausscheidung (EPG-Wert)
  • Entwurmung nur bei erhöhtem Befall (in der Regel ab 200 EPG)
  • Sogenannte Low Shedder müssen seltener behandelt werden
  • Bandwurm- und Magendasseln-Behandlung einmal jährlich im Herbst/Winter

Die wichtigsten Wurmarten beim Pferd

  • Kleine Strongyliden: Häufigste Parasitengruppe, können in der Darmwand überwintern und bei Massenausschlupf lebensbedrohliche Koliken auslösen
  • Große Strongyliden: Wandern durch Blutgefäße, heute seltener durch konsequente Entwurmung
  • Spulwürmer: Besonders gefährlich für Fohlen
  • Bandwürmer: Können Ileozäkalkolk auslösen, Nachweis nur per Bluttest oder spezifischer Kotprobe
  • Magendasseln: Larven heften sich an Magenschleimhaut, Behandlung im Herbst nach erstem Frost

Wirkstoffe im Vergleich

  • Ivermectin: Wirksam gegen Strongyliden, Spulwürmer, Magendasseln – nicht gegen Bandwürmer
  • Moxidectin: Zusätzlich wirksam gegen hypobiotische Larven
  • Pyrantel: Wirksam gegen Strongyliden, Spulwürmer und Bandwürmer (doppelte Dosis)
  • Praziquantel: Ausschließlich gegen Bandwürmer, meist in Kombination
  • Fenbendazol: Hohe Resistenzrate bei kleinen Strongyliden beachten

Wichtig: Wurmkuren sind verschreibungspflichtig. Die Auswahl des richtigen Wirkstoffs immer in Absprache mit dem Tierarzt treffen.

Nach der Wurmkur: Den Darm wieder aufbauen

Eine Entwurmung belastet den Organismus. Abgestorbene Parasiten müssen ausgeschieden werden, die Darmflora kann vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten. Gerade nach intensiveren Behandlungen empfiehlt sich eine gezielte Darmunterstützung.

Der Excellent Horse Total Balance bietet hier eine sinnvolle Ergänzung: Die ausgewogene Formulierung unterstützt die Darmgesundheit und hilft dem Pferd, nach der Entwurmung schnell wieder in Balance zu kommen.

Natürliche Prävention: Knoblauch als ergänzende Maßnahme

Neben der medizinischen Entwurmung setzen viele Pferdehalter auf natürliche Unterstützung. Allicin aus Knoblauch soll das Milieu im Verdauungstrakt für Parasiten weniger attraktiv machen. Das Excellent Horse Knoblauch Allicin Powder EU liefert standardisiertes Allicin in hoher Qualität – als tägliche Beifütterung zur Unterstützung der natürlichen Abwehr.

Hinweis: Knoblauch ersetzt keine tierärztlich verordnete Entwurmung, kann aber als ergänzende Maßnahme sinnvoll sein.

Weidemanagement als unterschätzter Faktor

  • Kot regelmäßig von der Weide entfernen (2–3x pro Woche)
  • Weiden rotieren und Ruhezeiten einhalten
  • Überbelegung vermeiden
  • Neuzugänge vor dem Eingliedern entwurmen und Kotprobe nehmen
  • Mähen und Abschleppen fördert UV-Exposition und reduziert Larvenüberleben

Fazit

Eine moderne Entwurmungsstrategie basiert auf Kotproben, gezieltem Wirkstoffeinsatz und konsequentem Weidemanagement. Nach der Wurmkur lohnt es sich, den Darm aktiv zu unterstützen und langfristig auf natürliche Prävention zu setzen. Mit dem Excellent Horse Total Balance und dem Knoblauch Allicin Powder hast du zwei bewährte Produkte zur Hand, die deinen Vierbeiner ganzheitlich begleiten.